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Comedy / Crime / Mystery | | Regie | | Tom George ... | | Buch | | Mark Chappell ... | | Darsteller | | Sam Rockwell ... Inspector Stoppard | | Saoirse Ronan ... Constable Stalker | | Adrien Brody ... Leo Köpernick | | Ruth Wilson ... Petula Spencer | | Charlie Cooper ... Dennis Corrigan | | Harris Dickinson ... Richard Attenborough | | Reece Shearsmith ... John Woolf | | Studio | | Searchlight Pictures ... | | Verleih | | Walt Disney Studios Motion Pictures Germany ... | | | | Agent |
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KarlOtto |
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| Wertungen | | 14 |
| Durchschnitt | | |
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Nächste TV-Ausstahlung: 18.05.2026, 01:10 Uhr, RTL2
Start in den deutschen Kinos: 27.10.2022
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[Mini-Spoiler] Einerseits macht er eine tolle Prämisse auf, wenn das erste Mordopfer das Films in der Ich-form erzählt und dann endet mit: „Ich hätte es wissen müssen: Die unsympathischste Person wird ermordet.“
Es gibt auch tolle mystische Szenen, etwa wenn der Inspektor im Traum dem Ermordeten begegnet.
Andererseits ist er sehr anachronistisch, weil er ja vorgibt zur Zeit Agatha Christies zu spielen - als die „who-done-it” Krimis gerade populär wurden - und aber ein schwarzhäutiger Drehbuchautor trotz Differenzen mit dem Regisseur und anscheinend unangemessen divenhaftem Auftreten wie selbstverständlich im Team eingebettet und im Luxushotel untergebracht wurde: Zwar habe ich in der Zeit nicht gelebt, aber nach dem, was man hört, mit welchen rassistischen Vorurteilen selbst Weltstars wie Sammy Davis Jr. zu etwas späterer Zeit noch zu kämpfen hatten, scheint mir das nicht sehr glaubhaft.
Und was den Film dann doch hinunterzieht: Trotz mystischen Elementen bleibt er doch die ganze Zeit auf die „who-done-it“ Thematik konzentriert und tut selbst zum Schluss so, als wenn diese das Wichtigste wäre, anscheinend weil er wirklich auf das entsprechende Publikum als Zielgruppe abzielt.
Oder falls er es nicht tut, ist diese Hintergründigkeit für meinen Geschmack zu subtil versteckt.