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 | Dream Scenario (2023) | | Kommentar von Colonel 23.02.2026 09:15 Uhr | Ach Nic Cage, du bist ein Mysterium. Früher in den besten Kultfilmen mitgespielt, dann folgte eine graupige Produktion der anderen und nun fängst du an, aus deinem Status clever Profit zu schlagen und spielst hier wie selbstverständlich legendär gut in einer anspruchsvollen A24-Produktion mit.
Die Idee, dass Nic Cage (bzw. ein Biologie-Professor) plötzlich in aller Leute Träumen auftaucht, ist schräg und wird besonders in der ersten Hälfte mit allerhand interessanten Ideen gefüttert, während sie gekonnt mit Themen wie Fame und Cancel Culture jongliert. Über allem liegt neben einer guten Prise schwarzem Humor auch existenzieller Horror – kein Wunder, finden wir doch Ari Aster in den Produktionsnotizen. Und auch wenn der Film in der zweiten Hälfte den anfänglichen Schwung vielleicht nicht ganz halten kann, bleibt die Atmosphäre durchgehend faszinierend.
Fazit: Interessant, witzig, verstörend. Dream Scenario lässt sich keinem genauen Genre zuordnen. Das ist seine große Stärke. Und Nic Cage natürlich. | |
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 | Dust Bunny (2025) | | Kommentar von cineman 20.02.2026 20:14 Uhr | | "Dust Bunny" ist ein einfallsreicher und liebevoll gemachter Film, der mich stark an Pan's Labyrinth erinnert hat. Es vermischen sich Welten und Vorstellungen und die Hauptprotagonistin ist ein junges Mädchen. Mads Mikkelsen und Sigourney Weaver spielen herrlich skurril und das Dekor ist überaus gelungen - um nicht gar zu sagen eine Augenweide. Da jedoch fast zu vieles hier vermengt wurde, wird nicht klar wer eigentlich das Zielpublikum. Die Handschrift von Bryan Fuller als Regisseur ist jedoch an den visuellen Ähnlichkeiten zu seinen Serien "Pushing Daisies" und "Dead like me" erkennbar. Wem diese Serien gefallen, der wird auch hiermit seinen Spass haben. Lasst die nächtliche Monsterjagd beginnen! | |
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 | The Life of Chuck (2024) | | Kommentar von Colonel 20.02.2026 13:59 Uhr | Bei all den Sequels, Prequels und Franchise-Projekten ist „The Life of Chuck“ eine erfrischende Ausnahme. Nämlich ein originelles, mutiges Werk, das zeigt, was Kino sein kann, wenn es nicht den ausgetretenen Pfaden folgt.
Mike Flanagan erzählt das Leben des Charles Krantz in einer cleveren narrativen Umkehrung: vom Ende zum Anfang. Und was für eine Reise das ist! Die erste Stunde ist große Kinomagie. Ich saß buchstäblich auf der Kante meines Fernsehsessels, gebannt von Flanagans visuell überwältigender und emotional warmer Inszenierung. Mit seinem ersten erzählerischen Kniff und einer atemberaubenden Tanzszene für die Ewigkeit, hatte er mich vollkommen im Griff.
Im mittleren Teil verliert sich der Film dann etwas in emotionalem Geschwurbel, doch die geschickt verstreuten Wiedererkennungs- und Aha-Momente halten die Spannung aufrecht. Jede neue Szene wirft ein anderes Licht auf das zuvor Gesehene, und plötzlich fügen sich die Puzzleteile zusammen. Das Finale offenbart dann noch eine zusätzliche narrative Ebene, mit der man nicht unbedingt rechnet und die den Film zu einem Erlebnis macht. Eine Zweitsichtung in umgekehrter Reihenfolge bietet sich förmlich an und könnte völlig neue Facetten offenbaren.
Fazit: Weg mit der Aktentasche! „The Life of Chuck“ ist ein Film, der das Herz berührt und den Verstand herausfordert. Ein eindringliches Plädoyer für originelles Storytelling in einer Zeit, in der Hollywood oft den sicheren Weg geht. | |
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 | Wonka (2023) | | Kommentar von Colonel 18.02.2026 17:13 Uhr | Paul King inszeniert mit Wonka den besseren Wes Anderson-Film und erschafft ein visuell rauschendes Universum voller skuriler Figuren, Farben, Fantasie und fabelhafter Schokolade.
Das ist keine simple Aufsteigergeschichte. Wonka ist eine Ode an alle Träumer, die sich vom System nicht kleinkriegen lassen und bedingungslos Liebe verteilen – pure Feel-Good-Energie.
Ja, man muss sich auf diese skurrile Musical-Welt einlassen, die nicht immer Sinn ergibt. Aber wer das aushält, wird verzaubert und prächtig unterhalten. Ein Film, der das Herz erwärmt und die kindliche Freude am Staunen zurückbringt.
Fazit: Oompa-Loompa-di-gut! | |
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 | In Your Dreams - Im Traum ist alles möglich (2025) | | Kommentar von Colonel 18.02.2026 17:12 Uhr | Frische und kreative Geschichte über ein Geschwisterpaar, das sich aus Angst vor der Trennung ihrer Eltern in ihre Träume flüchtet. Dabei spielt der Sandmann eine überraschend tragende Rolle und mit der coolen Plüschgiraffe Fleischwurst Freddy ist auch gleich ein irrwitziger Sidekick mit dabei. Dank Alex Woo, der schon an Pixar Klassikern wie WALL-E und Ratatouille mitgearbeitet hat, bieten die bunten Traumwelten reichlich etwas fürs Auge und strotzen vor Einfallsreichtum. Mit Witz, Charme und Herz bekommt man in allen Emotionstonlagen etwas geboten. Dass man der Geschichte nicht immer ganz folgen kann, hat wohl einfach mit der Traumnatur zu tun.
Fazit: Verwunderlich, dass ich bloß rein zufällig auf diese kleine Animationsperle bei Netflix gestoßen bin, dabei hätten Stevie, Elliot und Freddy viel mehr Beachtung verdient, denn sie können es locker mit ähnlichen Produktionen aufnehmen. | |
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 | DJ Ahmet (2025) | | Kommentar von Spreewurm 17.02.2026 22:30 Uhr | Sundance 2025
IMDb: 7,3
https://www.imdb.com/title/tt34964187/ | |
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