 | Bitte Eintragen [Forum] | | (NEU) Kommentar von Bambiiilein 02.02.2026 17:28 Uhr | Madres - Der Fluch (2021):
https://www.imdb.com/title/tt13372944/?ref_=ext_shr_lnk
Vielen Dank :) | |
|  |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
 | The Rip (2026) | | Kommentar von Colonel 30.01.2026 14:45 Uhr | Matt Damon und Ben Affleck schmeißen hier ihre gewohnt gute Buddy-Chemie in dieses Netflix-Produkt. Die beiden tragen die etwas holprig erzählte Geschichte um korrupte Drogenpolizisten enorm und geben der Produktion das gewisse Extra.
Der Start gestaltet sich allerdings schwierig: Man wird als Zuschauer direkt in ein Verhör geschmissen, ohne die Umstände oder die Protagonisten zu kennen. Irgendwas mit einem Polizistenmord, verstecktem Drogengeld und heimlichen Affären. Auch danach bleibt lange unklar, wem man hier eigentlich trauen kann.
Genau darauf fußt jedoch „The Rip“, denn Joe Carnahan mischt klassische Cop-Thriller-Elemente mit Whodunit-Motiven. Die eingebauten Wendungen funktionieren größtenteils gut, auch wenn sie gelegentlich etwas zu sehr nach Drehbuch-Handschrift riechen und manche falschen Fährten weniger clever als kalkuliert wirken.
Einzelne Szenen, etwa die im Panzerwagen, bleiben mit ihrer intensiven Spannung, getragen von drückendem Score und schmaler Beleuchtung, nachhaltig im Gedächtnis. Generell gelingt es Carnahan, die eskalierende Anspannung mithilfe von Musik und Licht wirkungsvoll auf den Zuschauer zu übertragen. Nur eben insgesamt runder erzählt hätte der Film gerne sein dürfen. | |
| |
|
 | The Midnight Sky (2020) | | Kommentar von Melkor 29.01.2026 21:26 Uhr | Ohne zu spoilern: Physikalisch der schlechteste Film den ich je gesehen habe.
… oder ich habe den Film missverstanden, falls versucht wurde, die meist möglichen Logikfehler einzubauen | |
| |
|
| |
|
|  |
|
 | Sie glauben an Engel, Herr Drowak? (2025) | | Kommentar von Libra97 27.01.2026 23:09 Uhr | | Möchtegern Kafka beschallt das literarische Wuppertal-Chorweiler. Wieso und weshalb bleibt der Film einem fast noch schuldig. Immerhin eine niedliche Ratte rahmt flauschig die schwarz weiß mit einigen wenigen Farbakzenten gefasste verrückte Handlung aus der Sicht eines kunstschaffenden Dokumentarfilmers. Trotz aller Negativität hats beinah „leider“ für ein paar Lacher gereicht und war doch auch bildgewaltig und regt zum Darübersprechen an, verwirrt aber trotzdem nachhaltig. | |
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
 | 28 Years Later (2025) | | Kommentar von Colonel 27.01.2026 14:22 Uhr | Ich falle mal direkt mit der Tür ins Haus: Was für ein bescheidenes Skript! Und dabei ist Alex Garland, sonst einer meiner Lieblingsschreiber, hauptverantwortlich für diese Niederschrift gewesen. Vieles wirkt hier nicht ausgereift, wenig durchdacht und ohne erkennbare thematische Tiefe.
Im ersten Part fehlt jegliche emotionale Grundlage für die Vater-Sohn-Beziehung, da man über die Figuren zu wenig weiß und das Worldbuilding kläglich und fragwürdig bleibt. Man bekommt nur einen winzigen, willkürlich gewählten Ausschnitt der Welt 28 Jahre nach dem Ausbruch des Wutvirus zu sehen. In dieser Welt wird das Vereinigte Königreich also seit Jahrzehnten als infizierte Insel vom Rest der Welt einfach so geduldet?! Lächerlich.
Fragwürdige Entscheidungen der Figuren ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film. Statt einer glaubhaft weitergedachten Welt bekommt man Wälder, Wiesen, blutdurstige Infizierte und computerspielhaft neue Zombiespezies. Dazu passt die comichafte Figur des Dr. Kelson mit seinem dekorativen Knochenschrein – Authentizität adé.
Da kann auch Danny Boyle, sonst einer meiner meistgeschätzten Regisseure, nicht viel dran ändern.
Fazit: „28 Years Later“ ist wieder mal so ein Beispiel, bei dem man sich fragt, was die Autoren 22 Jahre lang gemacht haben?! Da mittlerweile schon die Fortsetzung der Fortsetzung in den Kinos läuft, drängt sich der Eindruck auf, dass „28 Years Later“ nur als Vorspiel für die weitere Verwurstung der „28“-Reihe gedacht war. | |
| |