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 | Weapons: Die Stunde des Verschwindens (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 09.03.2026 14:40 Uhr | Leider kommt auch Weapons nicht ohne den horror-typisch bescheuerten Plot-Anteil aus. Wäre die Geschichte um die verschwundenen Kinder strikt stringent „von A nach B“ erzählt, hätte der Film für mich wahrscheinlich schon früh verloren.
Sein großes Plus ist aber die episodenhafte Erzählweise: Die Handlung wird aus verschiedenen Blickwinkeln aufgerollt, Szenen tauchen später erneut auf, nur eben leicht verschoben, anders gerahmt, mit neuen Details. So entblättert sich Schritt für Schritt ein kleinstädtischer Kosmos, der durch das Verschwinden nachhaltig erschüttert wurde. Nebenbei streut der Film kleine Hinweise auf Eigenheiten und Geheimnisse einzelner Figuren, die im Nachhall stärker wirken als die eigentliche „Horror-Mechanik“. Die Auflösung muss man mögen. Ich mochte sie nicht. Trotzdem: ein unterhaltsames Seherlebnis, das selbst mir als Horrormuffel solide 7/10 entlockt.
Fazit: Der Weg ist hier definitiv besser als das Ziel. Ein raffiniert verschachteltes Kleinstadt-Puzzle, das seinen unglaubwürdigen Plot erstaunlich gut kaschiert. | |
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 | Die Miami Cops (1985) | | Kommentar von mountie 08.03.2026 22:21 Uhr | Ein wirklich unwürdiger Abschluß der Spencer/Hill-Ära!
Was nämlich die älteren Zusammenarbeiten der beiden Sympathie-Träger so toll gemacht hatten, war hier einfach nicht mehr vorhanden. Der typisch alberne Humor, der durch mehr als eine Synchronperle geprägt war, fehlt hier fast komplett. Die markanten Prügeleien des Duos mit ihren witzigen Einlagen, mußten unmotivierten Schießereien weichen. Und die Story ist diesmal zwar etwas ernsthafter ausgefallen, aber dadurch fallen die Handlungslücken nur umso kräftiger ins Gewicht.
Einen Total-Ausfall stellen die Miami Cops dennoch nicht ganz dar, da man immerhin noch ein bißchen den Geist der früheren Produktionen unseres Kult-Duos einfangen konnte. Und auch wenn Hill und Spencer merklich in die Jahre gekommen waren, so durften sie in den wenigen Hau-drauf-Szenen doch noch mal etwas Nostalgie versprühen.
Die Miami Cops scheitern wohl am ehesten an ihren eigenen Vorgänger-Filmen. Wenn man an die Western-Perlen von Hill/Spencer zurückdenkt, oder auch den einen oder anderen Klassiker aus den späten 70er Jahren, so ist dieses Spätwerk einfach nicht mehr dasselbe. Ein bemühter Versuch an alte Erfolge anzuknüpfen, ohne wirklich den Geist der alten Klassiker einzufangen. Allgemein ein schwaches Mittelmaß, für unsere Helden Spencer & Hill aber leider einfach nur unwürdig... | |
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 | Wrestlemania XIV (1998) | | Kommentar von mountie 06.03.2026 23:54 Uhr | Match of the Night:
WWF World Heavyweight Title Match
Shawn Michaels (w/Chyna & Triple H) (c) vs. Steve Austin | |
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 | Die My Love (2025) | | Kommentar von Colonel 04.03.2026 10:13 Uhr | Nach überstandenen zwei Stunden muss man sich erst einmal sammeln: Sie waren anstrengend, fordernd, entrückt. Wir sehen einer jungen Mutter (verkörpert von Jennifer Lawrence) dabei zu, wie sie nach der Geburt ihres Kindes langsam dem Wahnsinn verfällt und in eine postpartale Depression abrutscht. Das ist ohne Frage stark gespielt. Die psychische Zerrissenheit ihrer Figur gestaltet Lawrence mit einer animalischen, spürbaren Intensität, die einen tief in ihren emotionalen Ausnahmezustand hineinzieht. Audiovisuell entsprechend von Lynne Ramsay umgesetzt. Aber storytechnisch ist da sonst nicht viel mehr. Doppelbödig und metaphernhaft - so erkläre ich mir zumindest den ominösen Biker - wird versucht, das Ganze auf ein sperriges Arthouse-Niveau zu heben. Tonal stagniert die Erzählung aber schnell und wiederholt sich inhaltlich.
Fazit: „Die My Love“ wirkt wie die kleine Schwester des belgischen Trauma-Dramas „The Broken Circle“. Zutiefst unangenehm und verstörend. | |
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