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 | Rose (2026) | | Kommentar von Spreewurm 11.02.2026 21:26 Uhr | Berlinale 2026
IMDb: https://www.imdb.com/title/tt25399154/ | |
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 | Code 3 (2025) | | Kommentar von Colonel 11.02.2026 16:33 Uhr | Code 3 begleitet einen Rettungswagen während einer 24(!)-Stunden-Schicht durch Los Angeles und konfrontiert uns schonungslos mit den Abgründen eines kaputten und zutiefst ungerechten Gesundheitssystems. Ein immens wichtiger Beruf wird hier als das gezeigt, was er vielerorts ist: unterbezahlt, chronisch überlastet und nahezu frei von gesellschaftlicher Anerkennung. Ohne Beschönigung und mit bitterem, schwarzem Humor zeichnet Code 3 den Alltag von Rettungssanitätern nach, eingebettet in eine episodenhafte Erzählstruktur, die kaum Luft zum Atmen lässt.
Zwischen den Einsätzen prallen hierarchische Konflikte aufeinander. Auch das medizinische Personal jenseits des Rettungswagens ist sichtbar am Limit. Aber darüber könnte man noch einen weiteren eigenen Film drehen. Der Film gönnt weder seinen Figuren noch dem Publikum Pausen und vermittelt so eindrücklich, wie sehr sich Belastung, Frustration und Ohnmacht über eine einzige Schicht hinweg aufstauen.
Zwar reiht sich stellenweise ein Worst-Case-Szenario an das nächste, was zu gewissen Abnutzungserscheinungen führt und mit Sicherheit nicht einem gewöhnlichen Arbeitstag entspricht, doch mindert das die generelle Aussage kaum. Im Gegenteil: Code 3 schafft es mit großer Konsequenz, Awareness für einen der wichtigsten und zugleich am meisten übersehenen Berufe unserer Gesellschaft zu erzeugen und für ein System, an dessen Stellschrauben längst mit Nachdruck gedreht werden müsste. Das Schauspiel ist dabei durchweg stark, die Inszenierung dicht und teilweise bricht der Film bewusst die vierte Wand, um das Publikum noch direkter in die Verantwortung zu ziehen.
Aus reiner Solidarität möchte man hier fast schon reflexartig die Höchstwertung vergeben.
Fazit: Code 3 ist ein Film, der trotz leichter Überspitzungen und gelegentlicher Tonalitätsschwankungen den Finger tief in eine offene Wunde legt – und uns mit einer unbequemen, aber notwendigen Frage zurücklässt: Was sollte uns das Retten von Menschenleben eigentlich wert sein?
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 | Caught Stealing (2025) | | Kommentar von Colonel 10.02.2026 12:47 Uhr | Da reibt man sich ja zunächst einmal unweigerlich die Augen. Aronofsky quält seine Zuschauer sonst gern mit schweren psychologischen Dramen, in denen sich der Protagonist in Obsessionen verheddert. In „Caught Stealing“ probiert er sich nun ungewohnt am Crime-Thriller aus und erinnert in seinen besten Momenten tatsächlich an Werke der Coen-Brüder was Skurrilität und Humor angeht. Gleichzeitig blitzt immer wieder auf, dass er sich in diesem Genre nicht vollständig zu Hause fühlt. Ton und Rhythmus kippen gelegentlich, und nicht jede Setpiece-Idee sitzt so selbstverständlich, wie sie müsste. Ein Schwachpunkt ist dabei das Skript: ambitioniert, aber durchzogen von Unglaubwürdigkeiten und (zu) dämlichen Entscheidungen der Figuren, die Spannung und Spaß etwas dämpfen.
Unterhaltsam ist das trotzdem. Austin Butler spielt den gescheiterten Baseballspieler, der unverschuldet in eine derbe Abwärtsspirale gerät, überzeugend und macht aus dem Material, das er bekommt, das Beste. Die Beziehung zu Zoë Kravitz liefert der Geschichte den dringend benötigten emotionalen Anker.
Auch wenn der Film insgesamt für mich nicht die Wucht und Konsequenz erreicht, die Aronofskys stärkere Arbeiten auszeichnet, ist es insgesamt wohlige Crime-Thriller Unterhaltung im 90er Stil. | |
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 | Bitte Eintragen [Forum] | | Kommentar von oktern 09.02.2026 21:55 Uhr | Hear Me: Our Summer
https://www.imdb.com/de/title/tt31450914/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_in_0_q_hear%2520me%2520o
Danke | |
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 | F Valentine's Day (2026) | | Kommentar von KarlOtto 09.02.2026 16:51 Uhr | https://www.imdb.com/de/title/tt34622232/
https://www.ofdb.de/film/406444,F-Valentine's-Day/
Veröffentlicht bei Amazon Prime Video! | |
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 | Ella McCay (2025) | | Kommentar von KarlOtto 08.02.2026 17:44 Uhr | | Statt Kinostart läuft er nun seit dem 05.02.2026 direkt bei Disney+ | |
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 | Heute ich... morgen Du! (1968) | | Kommentar von mountie 07.02.2026 23:59 Uhr | Das Wort "unspektakulär" fasst diesen Italo-Western fast schon perfekt zusammen. Denn mehr als eine wirklich sehr simpel gestrickte Rache-Story, ist diesem frühen Auftritt von Ikone Bud Spencer in einer Nebenrolle, nicht beschert.
Manchmal ist weniger tatsächlich mehr, und manchem Film gelingt es durch reine Präsenz seiner Darsteller oder toller Atmosphäre eine mangelhafte Story zu kaschieren, doch all das passiert hier leider nicht. Alles fühlt sich nach einer Art Fingerübung im Bereich "Was sind die Grundlagen eines Italo-Westerns?" an. Vom Drumherum stimmt hier nämlich auch so einiges. Die Musik, der Look, ja sogar das reduzierte Spiel der Darsteller gefällt. Doch was nützt das alles, wenn das Drehbuch auf einen Bierdeckel passt, und die Macher wirklich von jeder Art von Besonderem Abstand nahmen. Solch eine Geschichte passt zu einem Fan-Film mit kaum Budget, aber nicht für einen ernsthaft gemeinten Kinofilm. Auch nicht im Jahre 1968.
Mehr als eine Fußnote in der Filmografie von Bud Spencer, nach dem Motto "bevor sie berühmt wurden" bleibt leider bei diesem Western nicht übrig. Wer rein auf die Atmosphäre, der speziell in Italien produzierten Wild-West-Streifen steht, der bekommt ein paar liebevoll gemachte Bilder. Wer aber einer interessanten, spannenden Story folgen will, erleidet leider eine herbe Bruchlandung. Nur für Hardcore-Genre-Fans... | |
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