The Movie Community HomeLetzer Film Donnerstag, 30. Juli 2026  09:18 Uhr  Mitglieder Online1
Sie sind nicht eingeloggt

Annyeong, hyeonga (KR 2005)

Hello, Brother (US 2005)
Little Brother (2005)


Genre      Drama
Regie    Tai-hyung Lim ... 
Buch    Eun-Jeong Kim ... 
Darsteller    Chong-ok Bae ... Mum
Dae-Han Seo ... Han-Byul
Ji-hye Oh ... 
Jin-bin Park ... Hani
Won-sang Park ... Dad
Woo-hyeok Choi ... Wook
Yi-da Jeon ... 
Studio    MK Pictures ... 
Myung Films ... 
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen2
Durchschnitt
8.00 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]




2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

KeyzerSoze
08.12.2007 09:31 Uhr / Wertung: 8
Ich habe hier lange geschwankt, ob ich nur 7 oder 8 Punkte geben soll, denn so toll viele Momente in diesem Film auch sind: Die ganze Tarzan-Geschichte außenrum hätte nicht sein müssen und zieht den Gesamteindruck doch ein wenig nach unten. Sieht man davon ab, ist dieses koreanische Krebsdrama durchweg gelungen und gerade dass die Geschichte aus der Sicht der beiden Kinder erzählt wird tut dem Film sichtlich gut. Dank der hervorragenden Leistung des jungen Hauptdarstellers weiß Hello Brother in vielen Szenen zu begeistern, aber auch die Regie, sowie die Musikauswahl könnten besser kaum sein. An manchen Stellen kommt zwar ein wenig der Kitsch durch, aber damit konnte ich noch Leben, denn auf die große Moralkeule wird dann doch verzichtet. Ein schöner, trauriger Film.
TheRinglord1892
30.10.2007 12:08 Uhr / Wertung: 8
Hani ist ein kleiner Radaubolzen. Die Eltern leben getrennt, in der Schule lernt er nichts, auf seinen Mitschülern hackt er rum und auch seinen älteren Bruder Han-Byul behandelt er nicht besonders nett.
Doch alles ändert sich als bei Han-Byul ein Tumor festgestellt wird...
Der Film ist (in Ländern in denen er veröffentlicht wurde) freigegeben ohne Altersbeschränkung und auch das DVD Cover macht eher einen fröhlichen Eindruck, weshalb man fast schon einen Friede-Freude-Eierkuchen Film erwartet: Die Krankheit schweißt die Familie wieder zusammen, der Hani wird ein netter Musterschüler, die Eltern finden wieder zueinander, Han-Byul wird geheilt, alle glücklich.
Das ist zum Glück nicht der Fall. Das Thema wird ganz und gar nicht verharmlost sondern recht realitätsnah behandelt (auch wenn natürlich nicht alles medizinisch korrekt und teilweise zu schnell läuft). Zwischendurch gibt es leider jedoch einige überzogene und merkwürdige Szenen, die aber im Gesamtbild letztlich nicht arg stören, denn dafür gibt es deutlich mehr sehr schöne Szenen, besonders die Titelgebende "Hello, Brother" Szene.
Dadurch dass die Brüder im Mittelpunkt stehen und die Story meistens aus Sicht des kleineren abläuft ist der Film keine schwere Kost, aber ohne, wie bereits erwähnt, das Kinderkrebs-Thema zu vernachlässigen oder zu verharmlosen. Man könnte fast sagen: Hello, Brother - Ein Krebsdrama für die ganze Familie.

2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]