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Ognuno per sé (IT 1966)

Every Man for Himself (UK 1966)
The Ruthless Four (US 1966)
Das Gold von Sam Cooper (DE 1966)
Sam Cooper's Gold (1966)
The Goldseekers (1966)


Genre      Western
Regie    Giorgio Capitani ... 
Buch    Augusto Caminito ... 
Fernando Di Leo ... 
Produktion    Alberto Pugliese ... 
Luciano Ercoli ... 
Darsteller    Van Heflin ... Sam Cooper
Gilbert Roland ... Mason
Klaus Kinski ... Brent the Blonde
George Hilton ... Manolo Sanchez
Sarah Ross ... Anna
Kamera    Sergio D'Offizi ... 
Schnitt    Renato Cinquini ... 
Musik    Carlo Rustichelli ... 
Studio    Produzioni Cinematografiche Mediterranee (PCM) ... 
Richard Eichberg-Film GmbH ... 
Verleih    Columbia-Bavaria Filmgesellschaft m.b.H. ... 
 
Agent Duke
 
Wertungen6
Durchschnitt
6.67 
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Nächste TV-Ausstahlung:
31.01.2026, 00:25 Uhr, BR



Eine Meinung   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Kazushi
11.02.2006 01:23 Uhr / Wertung: 8
Das Gold von Sam Cooper ist ein erstklassiger Italo-Western. Die Story ist deutlich inspiriert von John Hustons „The Treasure of the Sierra Madre”, ist aber mit deutlich mehr Action versehen und auch das Thema wird etwas variiert. Es geht nicht darum, dass einer der Goldgräber aufgrund seiner Paranoia dem Wahnsinn verfällt, sondern hier ist die Paranoia von Sam Cooper berechtigt, wie dem Zuschauer auch früh gezeigt wird. Da man aber nie weiß, wer seiner drei Begleiter wann zuschlagen wird, und ob nicht einer der Begleiter doch auf seiner Seite steht, ist die immens hohe Spannung jederzeit gewährleistet. Vor allem während den Arbeiten in der Goldmine und bei der Rückkehr ist Hochspannung angesagt. Im Finale gibt es dann auch noch deutliche Parallelen zwischen den Charakteren Sam Cooper und Fred C. Dobbs aus dem Vorbildfilm. Großen Anteil an der Klasse des Films haben die exzellenten Darsteller, vor allem Van Heflin in der Hauptrolle (erinnerte mich immerzu an Joel McCrea in „Ride the High Country“ und Jason Robards in „The ballad of Cable Hogue“) und Klaus Kinski wissen zu gefallen. Genialer Kinski-Moment ist dabei schon die Einführungsszene für seine Figur. Erst der Ritt durch den Regen, dann die Bestellung des Glas Milch in der Bar mit dem Close-Up auf die Furcht einflössenden blauen Augen. Da konnte der Film schon nicht mehr bei mir verlieren. Sehr interessant übrigens auch die immer wieder unterschwellig eingestreuten Hinweise für eine homosexuelle Beziehung zwischen den Charakteren von Kinski und George Hilton.

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