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Drama | | Regie | | Gregor Schnitzler ... | | Buch | | Sarah Schnier ... | | Darsteller | | Jannik Schümann ... Helen Wilke | | Heino Ferch ... Tobias Wilke | | Winnie Böwe ... | | Kyra Sophia Kahre ... | | Studio | | Ninety-Minute Film ... | | | | Agent |
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tommy |
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| Wertungen | | 31 |
| Durchschnitt | | |
| | Meine Wertung [Prognose] [Werten]
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Schade, das Drehbuch wirkt, als wäre es zwanzig Jahre alt und als hätten die Schreiber noch nie was von Transgender gehört.
So dass der Film wie "Transgender for Dummies" erscheint - inklusive so sämtlich aller verfügbaren Klischees.
Angefangen damit, dass er natürlich in SF war, über die pöbelnden Klassenkollegen und die Schikanen in der Umkleide bis hin zu den renitenten Großeltern.
Spätestens wenn das Sozialamt dem Vater deswegen die Erziehungsgewalt wegnehmen und die junge Frau einweisen lassen will, wird es unfreiwillig lächerlich und man fühlt sich in die 70er zu "Einer flog übers Kuckucksnest" zurückversetzt. Sogar die Lovestory des Vaters ist komplett vorhersehbar.
Schade, aber jetzt weiß ich wenigstens, wieso der nicht am Drama-Mittwoch lief.
Ansonsten eine respektvolle, einfühlsame und berührende TV-Tragikomödie über das Transgender-Thema.
Gut gespielt...und doch halbwegs realistisch gestaltet.
Gut dass man die Hormon-Problematik miteinbrachte.
Dachte anfangs es werden wichtige Kritikpunkte ausgelassen.
Aber dem war dann doch nicht so.
Der Film hätte allerdings 20 Minuten mehr benötigt.
So kam der dramatische Part zum Ende hin eher unerwartet und plötzlich...und das glückliche Ende zu gezwungen und ohne Grund.
Gedreht wurde der Film in Berlin.