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Drama | | Regie | | Nora Fingscheidt ... | | Buch | | Nora Fingscheidt ... | | Darsteller | | Helena Zengel ... Benni | | Albrecht Schuch ... Anti-Gewalt-Trainer | | Gabriela Maria Schmeide ... | | Gisa Flake ... Lehrerin | | Lisa Hagmeister ... Mutter | | [noch 7 weitere Einträge] | | | | Agent |
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KarlOtto |
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| Wertungen | | 50 |
| Durchschnitt | | |
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DVD-Erscheinungstermin: 27.02.2020
Start in den deutschen Kinos: 19.09.2019
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Die 9-jährige Benni leidet unter den Folgen eines frühkindlichen Traumas, die ein Zusammenleben in der Gesellschaft und sogar mit ihrer eigenen Familie unmöglich machen. Das Kind eckt überall an und fällt regelmäßig durch unkontrollierbare Gewaltspitzen auf. Ihre leibliche Mutter, Pflegeeltern sowie Betreuungseinrichtungen verzweifeln gleichermaßen an ihr.
Inszeniert ist dieses unbequeme Stück Film meisterlich von Nora Fingscheidt. Mit einfachen, aber effektiven Mitteln überträgt sie sowohl die unbändige Wut des Kindes als auch die absolute Ohnmacht der Erwachsenen extrem wirkungsvoll auf den Zuschauer. Alles wirkt authentisch und greifbar echt. Ihr größtes Ass im Ärmel ist dabei die Jungdarstellerin Helena Zengel, die die kleine Benni absolut überragend und furchtlos spielt. Aber auch Albrecht Schuch als Anti-Aggressionstrainer hat mir (wieder einmal) ausgezeichnet gefallen.
Klar muss sein, dass das hier kein Wohlfühlfilm ist und man als Zuschauer innerlich oft mit dem Finger über der Abschalttaste schwebt. Andererseits bekommt man hier ein so rohes, mitreißendes und intensives Erlebnis geboten, das in dieser Form im deutschen Kino nur selten zu finden ist.