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Action / Sci-Fi | | Regie | | Wes Ball ... | | Buch | | Josh Friedman ... | | Patrick Aison ... | | Rick Jaffa ... | | Darsteller | | Kevin Durand ... | | | | Agent |
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KarlOtto |
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| Wertungen | | 17 |
| Durchschnitt | | |
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Nächste TV-Ausstahlung: 26.07.2026, 20:15 Uhr, PRO7
DVD-Erscheinungstermin: 04.10.2024
Start in den deutschen Kinos: 08.05.2024
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Teil 4 spielt nun viele Jahrzehnte nach dem letzten „Planet der Affen“-Film. Die Affen haben längst die Herrschaft auf der Erde übernommen. Was aus den Menschen geworden ist, bleibt zunächst unklar, bis Nova auftaucht und das Weltbild der Affen ins Wanken bringt. Dabei spielt der Film geschickt mit der Ausgangsprämisse, verweist immer wieder auf die menschliche Geschichte und macht Andeutungen darüber, was im Zwischenzeitraum zwischen dem Ende von „Survival“ und Teil 4 passiert ist. Veränderungen der „gesellschaftlichen“ Strukturen der Affen eingeschlossen. Immer wieder kommen moralische und sozialkritische Töne zum Vorschein, die sich auch auf unsere Gesellschaft übertragen lassen.
Wes Ball punktet besonders mit seinem Worldbuilding, das eine verwilderte Erde zeigt, die von den Überresten der Menschheit geprägt ist und es dem Zuschauer leicht macht, den Alltag für über zwei Stunden komplett zu vergessen. Ball entführt uns in eine andere Welt, voll mit interessanten Figuren, deren Motivationen und Charaktere sich erst im Laufe des Films vollständig entfalten. Ein paar Logiklücken hier und da stören kaum. Die Tricktechnik ist gewohnt erstaunlich gut. Anfangs könnte man noch den Eindruck gewinnen, einen Animationsfilm zu sehen, da scheinbar alles aus dem Computer stammt, doch im weiteren Verlauf vermischt sich die reale Welt nahtlos mit der CGI-Welt, was zu herausragenden Bildern führt. Besonders bei den Affen könnte man meinen, sie hätten mehr Mimik als so manche Hollywooddarstellerin, wodurch ein hoher Grad an Emotionen und Empathie mit den Figuren vermittelt wird.
So entsteht allmählich ein Sog, den die Geschichte bis zum Ende hin aufbauen und eine Faszination für den möglichen Fortgang der Handlung entfachen kann. Während die erste Trilogie vom Aufstieg der Affen erzählte, scheint sich die zweite Trilogie nun mit dem Niedergang der Spezies zu beschäftigen ... oder ist am Ende doch ein Leben Seite an Seite zwischen Mensch und Affe möglich? Dies wird eine der spannenden Fragen sein, die in den kommenden Filmen weiter behandelt werden könnten.
Fazit: „New Kingdom“ setzt die Geschichte nachvollziehbar fort, stellt interessante Thesen auf und untermauert damit seine Daseinsberechtigung. Der Film geht in manchen Aspekten moralisch über das hinaus, was man von anderen Blockbustern gewohnt ist.