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Action / Adventure / Sci-Fi / Thriller | | Regie | | Gareth Edwards ... | | Darsteller | | Ed Skrein ... | | Mahershala Ali ... Duncan Kincaid | | Rupert Friend ... Martin Krebs | | Scarlett Johansson ... Zora Bennett | | | | Agent |
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Spreewurm |
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| Wertungen | | 15 |
| Durchschnitt | | |
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DVD-Erscheinungstermin: 02.10.2025
Start in den deutschen Kinos: 02.07.2025
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Leider ist auch der neueste Ableger alles andere als gut. Ja, er hat seine Jurassic Park-Momente und besitzt Blockbusterqualitäten: laut, teuer, opulent. Aber eben auch erstaunlich dumm. Die Story ist durchsichtig, dünn und repetitiv. Nach dem simplen Motto „was schief gehen kann, geht schief“ reiht der Film eine vorhersehbare Katastrophe an die nächste. Überraschungen bleiben konsequent aus.
*Ab hier Spoiler möglich:
Alleine schon der Aufhänger der Geschichte: Dinomutanten und die Jagd nach einem Heilmittel auf Basis von Dinoblut wirkt ziemlich bescheuert. Dazu gesellen sich noch Figuren die ohne jede Nachvollziehbarkeit handeln, Wendungen entstehen aus reiner Bequemlichkeit des Drehbuchs. Gebrochene Beine heilen wundersam, Stürze aus 50 Metern werden weggesteckt, und die Idee, mit einem Paddelboot vor einem T-Rex zu fliehen, wirkt eher unfreiwillig komisch als spannend. Fast schon als schlechter Witz erscheint zudem die spätere Flucht von der Insel per Motorboot, nachdem sie zuvor trotz massiver Boote von Wasserdinos zum Kentern gebracht und auf der Insel gestrandet sind. Logik ist hier absolut optional. Da fühlt man sich als Zuschauer nicht selten etwas verarscht und nimmt in der Summe schon parodiehafte Züge an, begleitet von Kopfschütteln und unfreiwilligem Gelächter.
Fazit: Nostalgie allein schafft mal wieder keine gute Geschichte. Die Wiedergeburt ist ein lautes, teures Spektakel, das vorhersehbar und reichlich unlogisch daherkommt. Einen gewissen Unterhaltungswert kann man dem Film zwar nicht absprechen, ein überzeugender Neuanfang ist er jedoch nicht.