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Horror | | Regie | | Scott Derrickson ... | | Darsteller | | Ethan Hawke ... The Grabber | | Madeleine McGraw ... Gwen | | Mason Thames ... Finney | | Verleih | | Universal Pictures International Germany GmbH ... | | | | Agent |
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Spreewurm |
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| Wertungen | | 20 |
| Durchschnitt | | |
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DVD-Erscheinungstermin: 22.01.2026
Start in den deutschen Kinos: 23.10.2025
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Ich hörte von der Fortsetzung und dachte mir: Wieso!? "The Black Phone" bot doch ein rundes, abgeschlossenes Ende, insbesondere für die Figur des Greifers. Ich sah den Trailer und dachte mir dasselbe. Als ich den Film gesehen habe dachte ich mir ebenfalls dasselbe. Aber es ist wie es ist, der Greifer kehrt als Freddy Krueger Verschnitt aus der Hölle zurück um Jugendliche in einem verschneiten Camp Crystal Lake zu meucheln.. Die offensichtlichen Anleihen insbesondere bei der Nightmare-Reihe fand ich irgendwann schon recht amüsant bis dreist, auch wenn man lobend erwähnen muss dass die Macher zumindest nicht bloß das Konzept des Erstlings kopieren, sondern ganz andere (wenn auch wenig originelle und stark abgekupferte) Pfade beschreiten. Mason Thames steht übrigens nicht mehr im Fokus, da die seherischen Fähigkeiten seiner Filmschwester (erneut gut gespielt von Madeleine McGraw) nun Dreh- und Angelpunkt der Story sind. Mit einem komplett neuen Antagonisten wär das vielleicht auch cool gewesen, aber die sehr konstruiert wirkende Rückkehr des Greifers, das passte für mich nicht 100%ig. Dass seine neuen Freddy-Fähigkeiten und die enthüllten Verbindungen zur Mutter von Finney und Gwen etwas bemüht sind, zeigen schon die viiielen etwas hölzernen Erklärbär-Gespräche, bei denen man so manches einfach hinnehmen muss, ohne näher darüber nachzudenken. Ist "Black Phone II" demnach nur ein überflüssiges, unnötiges Sequel? Jein, denn inszenatorisch ist der Streifen durchaus stark. Zwar wirkt insbesondere das Sounddesign diverse Male schon fast manipulativ spannungssteigernd, aber zusammen mit dem Wechsel von Realität und grobkörnigen Traumsequenzen samt knarzender Tonspur (ein bisschen im Stile alter Heimvideos), dem stimmungsvollen Schneelandschafts-Setting, den guten Darsteller*innen sowie einigen krassen Gewaltspitzen gerät der Horrorthriller phasenweise erstaunlich wirkungsvoll. Unser Sitznachbar im Kino hat sich an einer Stelle wunderbar heftig erschreckt, das spricht ja auch für den Film. :D Schade nur dass er etwas zu lang geraten ist und an manchen Stellen zu repetitiv und behäbig wirkt – eine Straffung hätte der Handlung gut getan. Fazit: Das Niveau des Vorgängers erreicht "Black Phone II" nicht, inszenatorisch ist er aber ziemlich gut gelungen. Zwal etwas zu lang, nicht frei von Logikfehlern (z.B. fragt mar sich wieso zum Henker dort im Camp direkt am See eine Telefonzelle steht..) und zu sehr bei bereits bestehenden Horrorklassikern abkupfernd, doch mit seiner unheimlichen bis verstörenden Atmosphäre alles andere als komplett misslungen. Größtes Problem ist halt die Tatsache dass es nach Teil 1 keine Fortsetzung gebraucht hätte und den Gedanken konnte zumindest ich nicht ablegen. Kleine Randnotiz: Das Kiffen hätte echt nicht sein müssen.. #Punktabzug!