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Action / Drama / War / Thriller | | Regie | | Dennis Gansel ... | | Buch | | Colin Teevan ... | | Dennis Gansel ... | | Darsteller | | André Hennicke ... Lieutenant Colonel Krebs | | Samuel Himal ... Fritz | | | | Agent |
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KarlOtto |
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| Wertungen | | 5 |
| Durchschnitt | | |
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Start in den deutschen Kinos: 18.09.2025
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Hier geht es nicht um Heldentum, sondern um reine Pflichterfüllung. Der Tiger rollt weiter, obwohl der Sinn längst verloren ist. Durch all das wird der Ritt im Tiger zu einem eindringlichen, intensiven Erlebnis. Mit einer bewusst platzierten Demut („Es waren nicht unsere Entscheidungen, wir haben nur Befehle ausgeführt“) flüchten sich die Figuren in eine Opferrolle und Gansel entschärft sein Kriegsdrama pflichtbewusst.
Mit dem Ende wollte Gansel wohl das ganz große Ausrufezeichen setzen. Zunächst entlockt dieser Bruch dem Zuschauer aber reflexartig eher eine Art Enttäuschung. Doch bei eingehender Deutung des desillusionierenden Finales kann die Geschichte letztendlich ziemlich überzeugen.
Fazit: Ein beklemmender Beitrag in der Tradition von „Das Boot“. Nicht die militärische Natur des Tigers steht hier im Vordergrund, sondern die bittere Erkenntnis der eigenen Vernichtung und moralischen Schuld.