Absolut solide inszeniert Mackenzie eine Geschichte um eine Bombenentschärfung und einen gleichzeitig stattfindenden Bankraub. Da muss man nicht erst bis drei zählen, um zu checken, dass beides irgendwie zusammenhängt. Die Frage ist also weniger, ob die beiden Ereignisse miteinander verknüpft sind, sondern wer hier eigentlich mit wem unter einer Decke steckt.
Daraus entfaltet sich ein unterhaltsames Verwirrspiel und zugleich mein größter Kritikpunkt: Mackenzie behandelt seine Figuren wie Schachfiguren, die er ziemlich kalkuliert übers Brett schiebt. Sie erfüllen vor allem ihre Funktion im Plot. Etwas mehr Persönlichkeit und Charaktertiefe hätten dem Ganzen gutgetan.
Dafür sitzen die Twists und sorgen immer wieder für Aha-Momente, sodass die gut anderthalb Stunden ohne Langeweile vorüberziehen. Nicht jeder Zug geht emotional auf, aber als flott inszeniertes Verwirrspiel macht das ordentlich Laune.
Spreewurm 08.07.2026 14:52 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 08.07.2026 um 14:52
Daraus entfaltet sich ein unterhaltsames Verwirrspiel und zugleich mein größter Kritikpunkt: Mackenzie behandelt seine Figuren wie Schachfiguren, die er ziemlich kalkuliert übers Brett schiebt. Sie erfüllen vor allem ihre Funktion im Plot. Etwas mehr Persönlichkeit und Charaktertiefe hätten dem Ganzen gutgetan.
Dafür sitzen die Twists und sorgen immer wieder für Aha-Momente, sodass die gut anderthalb Stunden ohne Langeweile vorüberziehen. Nicht jeder Zug geht emotional auf, aber als flott inszeniertes Verwirrspiel macht das ordentlich Laune.