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Comedy / Drama / Romance | Regie | | Stephen Frears ... | Buch | | D.V. DeVincentis ... | | John Cusack ... | | Nick Hornby ... (Novel) | | Scott Rosenberg ... | | Steve Pink ... | Produktion | | John Cusack ... | | [noch 18 weitere Einträge] | | Agent |
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trendsetter |
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Wertungen | | 585 |
Durchschnitt | | |
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DVD-Erscheinungstermin: 26.04.2001
Start in den deutschen Kinos: 13.07.2000
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Zuerst deshalb mal die positiven Seiten, die mir bei High Fidelity zugesagt haben. Ein wirklich tolles Cast bringt seine Geschichte sehr authentisch rüber, und schafft es keinen der Dialoge bzw. Monologe gestellt wirken zu lassen. Mal abgesehen von der einen oder anderen Traumsequenz, wirkt die Story von Rob und seinen bisherigen Beziehungen, auch nie gestellt, sondern trifft hier ein paar Punkte, die jeder Person durchaus bekannt vorkommen könnten.
Doch dies war bei mir auch ein bißchen der Ab-Turner bei der Geschichte, denn manchmal sind die Handlungen und die Figuren ZU nah an der Realität, und rufen unangenehme Ereignisse ins Gedächtnis, die ich bei einer leichten Dramödie eigentlich nicht sehen will. Gerade Robs Verhalten konnte ich zwar verstehen, aber manchmal nicht nachvollziehen bzw. gutheißen. Eine sehr persönliche Empfindung, die absolut nicht für die Allgemeinheit gilt!
High Fidelity ist ein interessantes Stück Dialog-Kino über einen Musik-Nerd, dessen bisherige Liebeserfahrungen, und wie er daraus reift und hoffentlich sein Happy End findet. Das klingt nicht so spektakulär, und mir persönlich reicht meine einmalige Sichtung absolut, doch wer auf gut geschriebene und authentisch gespielte Gespräche steht, bekommt hier einen Top-Vertreter dieses Genres. Wer allerdings nicht ertragen kann, wenn sich Menschen in Selbstmitleid suhlen, alles zerreden und überanalysieren, der wird keine angenehme Zeit mit Robs Geschichte haben. Ich erkenne zwar warum viele Leute das gut finden, mir persönlich war das Thema aber einfach zu unangenehm...