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Magic Mike (US 2012)

Magic Mike (DE 2012)


Genre      Comedy / Drama
Regie    Steven Soderbergh ... 
Buch    Reid Carolin ... 
Darsteller    Matthew McConaughey ... Dallas
Channing Tatum ... Mike Martingano
Olivia Munn ... Joanna
Alex Pettyfer ... The Kid
Matt Bomer ... Ken
[noch 3 weitere Einträge]
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen197
Durchschnitt
5.70 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
10.11.2012

Start in den deutschen Kinos:
16.08.2012



6 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
29.01.2014 16:05 Uhr - Letzte Änderung: 29.01.2014 um 16:09
Zu aller erst ist festzustellen: Magic Mike ist nicht der übliche Rom-Com-Einheitsbrei, wie einem der Trailer weiß zu machen versucht...
Dieses klargestellt, komme ich auch gleich mal zu den Gründen WARUM dies der Fall ist, und das sind dann auch gleichzeitig die Punkte, die mir am Besten an Steven Soderberghs Herangehensweise an den Stoff gefielen. Er bewahrt sich nämlich eine schöne Natürlichkeit, indem er keine übliche "Liar revealed"-Story erzählt, die Geschichte nicht von abstrusen Zufällen bestimmt wird, und vor allem anderen, sind die Dialoge für mich unglaublich gut geschrieben und glaubwürdig dargebracht. Hier wird sich auch mal versprochen, es kommen spontane Aktionen mit dazu, die in anderen Filmen im Blooper-Reel landen würden, und es kommt einem immer eigentlich so vor, als ob hier echte, unausgedachte Unterhaltungen stattfinden.
Doch all diese Natürlichkeit krankt ziemlich unter der recht ereignislosen Story, bei der die ersten WIRKLIHCHEN Probleme und Konflikte erst auftreten als der Film schon fast wieder vorbei ist. Dementsprechend kann das Ende recht unbefriedigend sein, definitiv ist jedoch, das die letzte halbe Stunde plötzlich einen ganz anderen Ton einschlägt wie die 1 1/2 Stunden zuvor.
Soderbergh schafft somit hier einen Film, bei dem ich nicht so recht weiß wer seine Zielgruppe sein soll. Rom-Com-Fans werden enttäuscht wegen dem Abweichen von der üblichen Formel, und Liebhaber ernsthafter Dramen werden abgeschreckt von der bunten, auf hipp getrimmten Verpackung.
Ich sage: Wer sich nicht scheut auch mal ein paar halbnackten Männern zwischendurch beim Tanzen zuzusehen (oder was immer Kevin Nash hier macht), der sieht ein natürlich gespieltes/geschriebenes Drama, das leider einen Mangel an Ereignissen/Spannungselementen aufweißt. Gelangweilt habe ich mich woanders schon mehr...
lizzykay
24.08.2012 10:17 Uhr / Wertung: 8
Also eigentlich bewerte ich nur Channing Tatum und seinen Körper, denn seien wir mal ehrlich, wer geht denn in den Film, um eine gut gemachte Story mit tiefgründigem Hintergrund zu sehen.

Es ist ein Frauenfilm mit heißen Kerlen die super tanzen. Er ist die Meagan Fox unter den Filmen, einfach was zum angucken und anschmachten.

Klar ist die Geschichte oberflächlich, die Kameraführung und die Farben etwas seltsam und die Synchro irgendwie schrecklich, von den Dialogen ganz abgesehen. Aber wer (bzw. welche Frau) in diesen Film geht, um schöne Männer mit sexy Bewegungen zu sehen, bekommt genau das was sie will. Ob es sich fürs Kino lohnt bleibt dahin gestellt, aber zu Hause mit ein paar Mädels wird es sicher ein spitzen Abend.
Muddi
20.08.2012 12:53 Uhr / Wertung: 8
Jetzt sollte aber mal was positives über diesen Film gesagt werden: "Magic Mike" ist gut.
Auf den ersten Blick handelt er von halbnackten Männern. Wenn man genauer hinsieht, handelt er von verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Gründen, warum sie in diesem Job arbeiten. Schnelles Geld, bewundert werden, die Verlockungen dieses Jobs sind für den einen eine tolle Nebensache, für den anderen gefährlich anziehend.
Selbst die in warmen Tönen gefilmten Szenen außerhalb des Clubs stehen in gutem Kontrast zu der für kurze Zeit heißen, grundsätzlich aber eher kalten Atmosphäre auf der Bühne.
Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind meiner Meinung nach ziemlich realistisch dargestellt und durch seine Zeitsprünge konzentriert sich der Film auf das, was er erzählen will und verliert sich nicht in Nebensächlichkeiten. Die Qualität der Dialoge finde ich ebenfalls realistisch, in einem Milieu, in dem es um Sex und Drogen geht, spricht man nicht shakespeareähnlich.
Ich finde, der Film hat unter seiner Oberfläche mehr zu bieten als das, was ihm an Seichtheit vorgeworfen wird und kann durchaus überzeugen.
Smilegirle
07.08.2012 00:51 Uhr / Wertung: 4
Ich hab mich zwar tierisch gefreut als ich gesehen hab das -Magic Mike- mir heute die Sneak versüßt, aber sein wir ehrlich

Film technisch stimme ich total mit bienetvous über ein, lausig gemacht, der Film hätte sich entscheiden sollen, zwischen Drama "irgendwas mit tief greifender Story" und HOT-Yeah!-Kino
der Spagat ist deutlich missglückt.
Mal abgesehen von den guten und den spaßigen "Tanz" Auftritten (und das sind sie nicht alle!!!)
gibt es nicht wirklich einen Grund ihn zu sehen. Und von denen gibts auch bestimmt bald eine einfache YouTube compilation ;)

PS:Die 2 Typen von CSI:Miami, und "white collar"
sind als Stripper auf der Bühne so deplatziert wie ...hmm ...Speck am Waschbrettbauch, einfach nur lächerlich.

PPS:Junge war die Musik Auswahl des Films ...letztklassig o_O
bienetvous
06.08.2012 23:05 Uhr
Gute Güte, was ist nur aus Steven Soderbergh geworden? Erinnert ihr euch noch an "Traffic"? An "Sex, Lies and Videotape"? Dieser Film hat nichts, aber auch gar nichts davon. Ich war noch nie ein großer Soderbergh-Fan, aber man musste ihm doch zugestehen, dass er ein paar recht charmante Werke abgeliefert hat. Doch das scheint endültig Vergangenheit zu sein. Stattdessen nähert er sich immer mehr der absoluten Leere - oder sollte man schon von Hohlheit sprechen? - an. Während "Contagion" noch ein bisschen fad, aber einigermaßen plausibel war und beim ebenfalls eher missratenen "Haywire" zumindest die authentischen Kampfszenen noch punkteten, ist bei "Magic Mike" wirklich gar nichts mehr magisch. Dass die Handlung vorhersehbar und ziellos von Klischee zu Klischee mäandert ist nicht so schlimm, denn es ist ohnehin kaum Handlung vorhanden.Das bisschen Plot, das dann doch zu erkennen ist, rankt sich um sexy gemeinte aber eher komische Tanzszenen - gekrönt von Dialogen,die manch Pornoregisseur als zu bescheuert, zu stereotyp und zu hölzern verworfen hätte. Klar, hübsch gefilmt ist das immer, irgendwie - böse Zungen würden sagen, Soderbergh reitet mit seinen leicht gülden eingefärbten Panoramen den Trend zum Retrolook à la Instagram und Hipstamatic. Aber hübsch gefilmt reicht eben nicht.
vjens
18.07.2012 12:19 Uhr / Wertung: 2
Der Film hatte leider gar nichts. Weder ausgesprochen gute Schauspielleistung, eine inhaltlich füllende Geschichte noch sinnvolle Dialoge. Klar, dass ich als Mann nicht unbedingt auf einen Film abfahre in dem sich in jeder 2. Szene ein Mann entkleidet. Vlt habe ich grade deshalb mehr als üblich auf die Story wertgelegt. Insgesamt war es dann jedoch ganz interessant zu sehen wie die Dialoge vor sich hinplänkelten ohne die kaum vorhandene Geschichte weiterzubringen und wie es dann noch sein kann das dieser Film ein völlig unbefriedigendes Ende dabietet, was den Zuschauer, mich jedenfalls, nur mit dem Kopf schütteln lässt. Dennoch 2 Punkte, da ich bei ein paar der wenigen Witze, oft niedrigen Niveaus schmunzeln konnte.

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